Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 25: Der Vorfall von Radschi

Ein paar Monate nach der Gazwa von Uhud, kam eine aus Mitgliedern der Stämme Adal und Kara bestehende Delegation nach Medina. Sie baten, da sich der Islam in ihren Stämmen verbreitete, ihnen jemanden zu schicken, der ihnen das Lesen des Koran und den Islam beibringen könne. Das Komitee, das aus zehn Personen bestand und von Asim b. Sabit (oder Marsad b. Abu Marsad) geleitet wurde, übernachtete am ...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 26: Das Unglück von Bi'r Mauna

Kurz nach dem Vorfall von Radschi (Safar 4 / Juli 625) kam Abu Bara Amir b. Malik - Haupt des Stammes Amir b. Sa'saa - nach Medina und wollte den Islam kennenlernen. Obwohl er selbst nicht Muslim wurde, bat er um die Entsendung einiger Personen zu seinem Stamm, welche den Islam erklären sollten. Nachdem ihm der leibliche Schutz seiner Männer versichert wurde, beauftragte der Prophet hierfür eine 7...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 27: Die Gazwa von Banu Nadir

Die Banu Nadir, einer der drei jüdischen Stämme in Medina, die einen halben Tag entfernt von der Stadt, in starken Festungen wohnten, besaßen große Dattelfelder und betrieben hauptsächlich Landwirtschaft. Sie hatten sich den anderen jüdischen Stämmen gegenüber eine höhere Stellung erworben. Deswegen wurde volles Blutgeld bezahlt, falls ein Gefallener den Banu Nadir angehörte, und nur die Hälfte, w...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 28: Die Gazwa von Banu Mustalik (Muraysi)

Die Banu Mustalik, eine Sippe des Stammes Huzaa, lebten im Gebiet zwischen Mekka und Medina namens Qudayd, in der Nähe der wichtigen Hafenstadt Rabig und in Usfan und Rahatu Farwa. Die Huzaa hatten im Großen und Ganzen eine positive Einstellung gegenüber dem Islam und dem Propheten. Doch eine ihrer Sippen, die Banu Mustalik, standen auf der Seite der Quraisch -welche im Kriegszustand mit den Musli...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 29: Der Vorfall von Ifk

Auf dem Feldzug von Banu Mustalik hatte den Propheten seine Frau Aischa begleitet. Nach der Gazwa, als sie sich bei einer Raststelle für die Weiterreise rüsteten, entfernte sich Aischa vom Lager, um sich zu erleichtern. Auf dem Rückweg merkte sie, dass sie ihr Halsband, bestehend aus Karneolen aus dem Jemen (Dhafar), verloren hatte, und machte sich auf die Suche. Als sie im Dunkeln suchte und die ...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 30: Die Gazwa von Khandaq

Der letzte Angriff der Quraisch auf Medina wurde als die Gazwa von Khandaq bekannt, weil ein Verteidigungsgraben (Khandaq) um Medina herum ausgehoben wurde, um sich vor den Angriffen der Feinde zu schützen. Da sich weitere feindliche Truppen zusätzlich zu den Quraisch, aus arabischen Stämmen wie den Gatafan, den Fazara, den Sulaym, den Kinana, den Sakif und aus jüdischen Stämmen, wie den aus Medin...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 31: Die Gazwa von Banu Qurayza

Die Banu Qurayza lebten in Utum genannten Festungen im Flachland, das sich südwestlich von Medina befand. Dieser Stamm, der von Landwirtschaft und Handel lebte, war verwandt mit den Banu Nadir. Die beiden Stämme waren zu Verbündeten des Stammes Aws geworden und hatten hiermit am Abkommen von Medina teilgenommen.

Nachdem diese beiden Stämme, da sie das Abkommen gebrochen und den Propheten verraten ...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 32: Das Hudaybiya-Abkommen

Der Prophet und die Muhadschir vermissten ihre Heimat, die sie fünf Jahre zuvor verlassen hatten, um ihre Religion zu verteidigen und ihr eigenes Leben zu retten. Gleichzeitig sehnten sie sich nach dem Besuch der Kaaba, die, wie es verschiedene Ayat belegen, der Schrein der auf dem Glauben des Tawhid basierenden göttlichen Religion war. Als der Prophet schließlich davon träumte, er umkreise die Ka...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 33: Die Einladungsbriefe zum Islam

Nachdem er von Hudaybiya zurückgekehrt war, ließ der Prophet sechs Einladungsbriefe, die er von seinen Schriftführern hatte schreiben lassen, durch seine Boten an führende Staatsoberhäupter seiner Zeit schicken (Muharram 7 / Mai 628). Er achtete darauf, dass die Boten über die Region informiert waren, in die sie geschickt wurden; körperliche Schönheit sowie ethische Integrität besaßen, gute Redner...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 34: Die Eroberung von Khaybar

Khaybar war ein von Juden bewohntes, wichtiges Handels- und Landwirtschaftszentrum. Die Stadt befand sich in einem weiten Tal, ungefähr 180 km nördlich von Medina, auf der Höhe der Medina-Syrien-Straße.  Nach dem Hudaybiya-Abkommen begann der Prophet, sich Sorgen um Khaybar zu machen, da es eine Bedrohung für die Muslime darstellte. Die Juden von Banu Nadir, die sich in Khaybar angesiedelt ha...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 35: Der Krieg von Muta

Muta liegt südlich des Toten Meeres, 50 km vor Jerusalem. Der Prophet schickte zu Beginn des 8. Jahres der Hidschra (629 n. Chr.) Harith b. Umayr al-Azdi mit einem Brief an den Statthalter von Busra, der Byzanz untergeordnet war, und lud ihn zum Islam ein. Als der Bote sich im Gebiet des Ghassanidischen Emirs Schurahbil b. Amr befand, wurde er von diesem Emir getötet. Harith b. Umayr ist der einzi...

Das Leben des Propheten Mohammed (sav) 36: Die Eroberung von Mekka

Die Blutfehde, die seit der Zeit der Dschahiliya zwischen dem in der Umgebung Mekkas lebenden Stamm Banu Bakir b. Abdumenat und dem Stamm Huzaa bestand, wurde mit dem Hudaybiya-Abkommen aufgehoben. Daraufhin hatten sich die Banu Bakir mit den Quraisch und die Huzaa mit dem Propheten zusammengeschlossen. Doch mit Unterstützung der Quraisch hatten die Banu Bakir eines Nachts die Huzaa angegriffen un...