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Hessischer Friedenspreis geht an eine muslimische Friedensaktivistin

ImageDekha Ibrahim Abdi, kenianische Friedensaktivistin, ist mit dem Hessischen Friedenspreis ausgezeichnet worden.

Das Kuratorium begründete seine Wahl mit dem Erfolg, welchen die Preisträgerin bei der Vermittlung zwischen Konfliktparteien und Angehörigen verschiedener Religionen erziele. Ihr Einsatz für Frieden und Freiheit und ihr damit verbundener Vorbildcharakter wurde von Hessens Ministerpräsident Roland Koch hervorgehoben. Sie sei "lebender Beweis für den friedfertigen und zutiefst menschlichen Weg des Islam".

Den seit 1993 verliehene Friedenspreis erhielten vor Abdi unter anderem der Dalai Lama und der Dirigent Daniel Barenboim.

Dekha Ibrahim Abdi (geboren 1964), lebt in Mombasa, Kenia und arbeitet als Beraterin für die Regierung als auch für zivile Sozialorganisationen. Sie ist momentan Beauftragte für Coalition for Peace in Africa (COPA) und der Friedensorganisation, NOMADIC und Mitglied weiterer Organisationen für Frieden und Konfliktlösung. Sie ist tätig als Instrukteurin und Trainerin für Friedensaufbau und Konfliktvermeidung.

2007 erhielt Abdi bereits den Right Livelihood Award, auch alternativer Nobelpreis genannt.


 

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